Ein paar Fallbeipiele aus meiner Praxis

Pferde:

Fesselringbandverengung: eine 15jährigen Stute lahmte aufgrund einer Entzündung im Bereich des Fesselringbandes und der Sehnenscheide. Die aus der Entzündung resultierende Verdickung und Verengung des Fesselringbandes sollte auf Anraten des Tierarztes mit einer operativen Durchtrennung des Fesselringbandes behandelt werden, da alle zuvor angewandten konservativen schulmedizinischen Behandlungen keinen Erfolg gezeigt hatten.
Als die Stute zu mir in Behandlung kam zeigte sie in allen Gangarten eine deutliche Lahmheit. Im Stand hielt sie das Bein die meiste Zeit in Schonhaltung um den schmerzenden Bereich zu entlasten. Die Sehnenscheide war durch die vermehrte Füllung und den Druck des verengten Fesselringbandes so hart, dass sie sich an der belasteten Gliedmaße manuell nicht mehr eindellen ließ. Durch eine homöopathischen Therapie in Kombination mit einer Organtherapie, äußerlichen Anwendungen und Akupunktursitzungen konnte die Entzündung abklingen und dem Fesselringband soviel Elastizität wiedergegeben werden, dass die Stute bald wieder leicht geritten werden konnte und innerhalb kurzer Zeit ihr normales Leistungsniveau erreicht hat. Die Stute wird nun wieder in allen Gangarten geritten wie vor ihrer Erkrankung und zeigt keinerlei Lahmheiten mehr. Auch die Schonung der Gliedmaße im Stand ist vollständig verschwunden.

Schwellungen am Bauch: am Bauch eines 11jährigen Wallachs entstanden ohne erkennbare Ursache mehr als handtellergroße Schwellungen. Da diese Schwellungen bis in den Bereich der Gurtlage reichten, war ein Reiten des Pferdes mit Sattel nicht mehr möglich. Mehrere Therapieversuche von Seiten des Tierarztes schlugen fehl.
Durch
einen speziell auf das Pferd abgestimmten Therapieplan und Akupunktur verschwanden die Schwellungen vollständig, so dass das Pferd nun wieder normal geritten werden kann.

Hufrehe, Ataxie und Stofwechselprobleme: eine 16jährige Stute wurde mir aufgrund von wiederholten Hufreheschüben, ataktischen Bewegungen, Steifheit in der Hintergliedmaßen und Problemen mit dem Stoffwechsel vorgestellt.
Bei unserem ersten Termin zeigte die Stute eine Trachtenfußung und starke Probleme bei der Winkelung der Hintergliedmaße beim Gehen. Dadurch waren die Hufspitzen der Hinterhufe abgeschliffen. Der Kopf wackelte bei jedem Schritt seitlich. Der Rücken zeigte aufgrund von Schmerzen und daraus resultierenden Verspannungen nur wenig Beweglichkeit. Schon seit längerer Zeit bestehendes starkes Kotwasser zeugte von der nur schlecht funktionierenden Verdauung.
Durch eine homöopathische Therapie begleitet von Akupunkturbehandlungen konnte die Beweglichkeit der Hinterhand stark verbessert werden. Die Hufspitzen sind jetzt nicht mehr abgeschliffen. Auch der Rücken schwingt jetzt wieder in der Bewegung, das Wackeln des Kopfes ist fast vollständig verschwunden. Die Verdauung konnte soweit stabilisiert werden, dass nur noch sehr selten etwas Kotwasser zu bemerken ist. Die Empfindlichkeit der durch die Hufrehe geschädigten Vorderhufe ist stark zurückgegangen. Die Stute befindet sich noch immer in meiner Behandlung und erhält auf ihr jeweiliges Befinden Akupunktur und homöopathische Unterstützung.


Schmerzen im Rücken und Hinterhand: eine 10jährige Stute wurde mir aufgrund von Rittigkeitsproblemen vorgestellt. Die Untersuchung ergab eine Schmerzhaftigkeit im Bereich des gesamten Rückens und der gesamten Kruppe.
Eine Akupunktur, die darauf abzielte die gestauten Meridiane frei zu bekommen und eine normale Versorgung der Muskulatur mit Blut, und Nährstoffen zu gewährleisten, sorgte für eine unmittelbar einsetzende Entspannung der Rückenlinie und ein deutliches Nachlassen der Schmerzhaftigkeit. Innerhalb weniger Tage, in denen das Pferd longiert wurde, verschwand die Schmerzhaftigkeit vollständig. Beim Reiten zeigt sich das Pferd nun durchlässig und leistungsbereit.

Nierenprobleme: ein 16jähriger Wallach litt unter Nierenproblemen mit einhergehendem häufigem Urinieren, Wassereinlagerungen im Gewebe, mangelnder Leistungsfähigkeit sowie Haut- und Hufproblemen.
Mithilfe der homöopathischen Therapie heilte die Erkrankung vollständig aus.

Knie- und Sprunggelenksentzündung: ein 19jähriger Wallach würde mir wegen einer starken Entzündung des Knie- und Sprunggelenks des rechten Hinterbeines vorgestellt. Bei der Untersuchung fiel die sehr starke entzündliche Schwellung des Knies auf, die bereits bindegewebig durchzogen war. Das Sprunggelenk zeigte den Zustand eines älteren Entzündungsprozesses mit einer Knochenauftreibung an der Außenseite. Das Pferd zeigt in allen Gangarten eine mittlere Lahmheit.
Bereits nach einer Akupunktursitzung zeigte das Pferd eine deutliche Besserung seiner Beschwerden. Mit darauffolgenden äußeren Anwendungen und einer homöopathischen Therapie kombiniert mit Organtherapie und einer weiteren Akupunktursitzung klang die Entzündung in Knie- und Sprunggelenk vollständig ab. Die bindegewebigen Durchwachsungen am Kniegelenk bildeten sich gut zurück und das umgebende Gewebe erhielt einen Großteil seiner Elastizität zurück.

 

Hunde:

Thrombozytopenie mit Blutungen: ein 5jähriger Rüde wurde mir mit dem Vorbericht einer Lahmheit nach einem Zeckenbiss vorgestellt. Eine Borreliose und andere durch Zecken übertragbare Krankheiten konnten nicht nachgewiesen werden. Trotz schulmedizinischer Behandlung blieb die Lahmheit bestehen. Bei unserem ersten Termin zeigte sich der Hund in einem stark beeinträchtigten Allgemeinzustand, mit erhöhter Atemfrequenz und Schmerzen in allen Gelenken. Auf den Schleimhäuten waren Einblutungen zu sehen. Aufgrund dieses Befundes empfahl ich den Besitzern unverzüglich eine Tierklinik aufzusuchen, um die Ursache für die Einblutungen herauszufinden. Anhand des Blutbildes war ersichtlich, dass der Hund so gut wie keine Thrombozyten mehr hatte. Auch mit Hilfe von diversen schulmedizinischen Untersuchungen inklusive einer Knochenmarkbiopsie ließ sich keine Ursache dafür finden. Nachdem weder Antibiotika noch Kortison eine Verbesserung des Zustands herbeiführten wurde eine Chemotherapie durchgeführt. Die Prognose für den Hund war sehr schlecht, ein Überleben dieser Erkrankung fraglich. Durch die Chemotherapie verschlechterte sich der Allgemeinzustand weiter. Die eingeleitete naturheilkundliche Behandlung führte innerhalb eines halben Tages zu einer deutlichen Verbesserung des Allgemeinbefindens. Auch die Blutwerte verbesserten sich so weit, dass die Chemotherapie beendet werden konnte. Für die Tierärzte war dies eine sehr erstaunliche Besserung. Mit Hilfe einer von mir speziell für den Hund ausgearbeiteten Enzymtherapie konnte die Kortisondosis, die der Hund voraussichtlich sein Leben lang erhalten muss, drastisch reduziert werden, was für den Hund eine erhebliche Erleichterung darstellt, da er stark unter den Nebenwirkungen des Kortisons zu leiden hatte. Für mich ist dies ein sehr schönes Beispiel dafür wie sich Schulmedizin und Naturheilkunde ergänzen können. Ohne diese Ergänzung hätte der Hund wohl mit keiner Therapierichtung eine Chance gehabt zu überleben.

Infekt: aufgrund einer seit mehreren Stunden akut bestehender Apathie und starkem Hechelns wurde ich zu einem 2 jährigen Rüden gerufen. Der Hund zeigte sich in schlechtem Allgemeinzustand mit stark erhöhter Atemfrequenz und verschärftem Atemgeräusch.
Durch eine homöopathische Behandlung zeigte der Hund bereits nach wenigen Stunden eine deutliche Besserung; nach 12 Stunden war er symptomfrei ohne Rückfall.

Blutige Diarrhoe: aufgrund von ungeklärter Ursache kam es bei einem 6jährigen Rüden zu einer starken Diarrhoe mit Blutbeimengungen.
Durch eine Endobiontentherapie heilte die Erkrankung innerhalb von 2 Tagen vollständig aus.

Epilepsie: ein 3jähriger Rüde leidet an Epilepsie, die in immer kürzer werdenden Abständen zu Krampfanfällen führt. Das vom Tierarzt verschriebene Medikament vertrug er nur schlecht und es wurde daraufhin vom Besitzer nicht mehr gegeben. Mit Akupunktur und Homöopathie konnten die Abstände zwischen den Anfällen deutlich verlängert und die Schwere der Anfälle vermindert werden.

Blasenprobleme: ein 13jähriger Rüder litt seit 2 Wochen unter einer Inkontinenz der Blase, die dazu führte, dass der Hund in der Wohnung immer wieder Urin verlor. Durch eine homöopathische Therapie konnte das Problem schnell aus der Welt geschafft werden.

Papillome: ein 2jähriger Rüde wurde mir aufgrund von Papillomen in der Mauschleimhaut und im Lefzenbereich vorgestellt. Kurz zuvor waren die Papillome chirurgisch entfernt worden, jedoch innerhalb sehr kurzer Zeit in verstärkter Form zurückkgekehrt.
Nach einer anfänglichen deutlichen Erstverschlimmerung, die ein Zeichen für das gute Ansprechen des Tieres auf die naturheilkundliche Therapie war, verschwanden alle Papillome vollständig.

Rücken- und Hüftprobleme: ein 9jähriger Rüde litt unter Schmerzen im Bereich des Hüftgelenkes und im gesamten Rückenbereich, was dazu führte, dass der Hund Schwierigkeiten beim Aufstehen und Springen hatte und beim Laufen eine Lahmheit zeigte.
Durch die homöopathischen Behandlung in Kombination mit Organtherapie konnte erreicht werden, dass der Hund wieder schmerzfrei aufstehen und springen kann. Die Lahmheit ist seitdem nicht mehr aufgetreten

 

Katzen:

Abszess: Infolge eines Bisses von einer anderen Katze entwickelte sich bei einer 11jährigen Katze ein Abszess.
Durch die homöopathische Therapie konnte der Abszess geöffnet werden, der Eiter floss ab und die Abszesswunde verheilte problemlos.

Asthma und Verhaltensauffälligkeit: eine 7jährige Katze wurde mir aufgrund eines seit Jahren bestehenden Asthmas vorgestellt. Hinzu kam, dass sich die Katze seit der Geburt der Tochter der Besitzerin fast ausschließlich im Nebenzimmer aufhielt, sehr geräuschempfindlich war und am Familienleben nur noch sehr eingeschränkt teilnahm.
Mit Hilfe einer homöopathischen Therapie normalisierte sich zuerst das Verhalten der Katze, so dass die Katze wieder aktiv am Familienleben teilnahm und nur noch wenig geräuschempfindlich war. Im Verlauf der Behandlung ging die Intensität und Häufigkeit der Atemwegsprobleme um 85% zurück.

Katzenschnupfen: ein 5jähriger Kater wurde mir mit einem akuten Katzenschnupfen vorgestellt. Bei jedem Niesen kam es zu starker Absonderung von weiß-gelblichem Sekret aus der Nase. Der Kater litt unter Appetitlosigkeit und verweigerte das Trinken.
Unter der naturheilkundlichen Behandlung kehrten als erstes Durst und Appetit zurück und der Katzenschnupfen heilte komplikationslos ab.

Patellafixation: eine 9jährige Katze litt unter den Folgen einer beidseitigen Kniescheibenverhakung. Bereits im Alter von zwei Jahren wurden der Katze operativ beide Hüftgelenkköpfe entfernt aufgrund von Arthrose und damit einhergehenden starken Schmerzen. Als die Katze mir vorgestellt wurde litt sie durch die Knieschiebenverhakung an starken Schmerzen und lahmte in der Bewegung stark. Die meiste Zeit lag die Katze und nahm selbst das Futter im Liegen zu sich. Die tierärztliche Behandlung mit Anabolika, Schmerzmittel und Entzündungshemmer führte zu keiner Besserung, so dass nun eine Operation bei der die Kniebänder gestrafft werden sollten, bevorstand. Die naturheilkundliche Behandlung stellte den letzten Versuch dar der Katze die Operation zu ersparen.
Von mir bekam die Katze einen homöopathischen Therapieplan und eine speziell abgestimmte Enzymtherapie. Bereits vier Tage nach Behandlungsbeginn lief die Katze deutlich besser und sprang sogar wieder auf den Kratzbaum. Eine seit Jahren bestehende Neigung zur Verstopfung konnte mit der naturheilkundlichen Therapie zeitgleich ebenfalls beseitigt werden.

Obstipation: eine 10 jährige Katze litt seit 10 Tagen unter einer hartnäckigen Verstopfung. Die schulmedizinische Behandlung führte zu keiner Verbesserung des Zustandes. Kot konnte die Katze nur dann absetzen, wenn sie einen Einlauf bekam. Durch das passende homöopathische Mittel konnte die Verdauung reguliert werden, so dass die Katze bereits nach wenigen Stunden wieder normal Kot absetzte.


Kleintiere:

Schiefhals und Hinterhandslähmung: Ein 4jähriges Meerschweinchen wurde mir aufgrund von zunehmenden Koordinationsstörungen der Hinterhand und Problemen bei der Futteraufnahme vorgestellt.
Mit der homöopathischen Therapie verschwanden die Koordinationsstörungen und auch die Futteraufnahme normalisierte sich vollständig.

Zahnprobleme: Ein 3jähriges Kaninchen wurde mir aufgrund von Zahnproblemen und damit einhergehenden Schwierigkeiten beim Fressen vorgestellt. Eine tierärztliche Zahnkorrektur war bereits durchgeführt worden. Das Kaninchen zeigte jedoch weiterhin Probleme beim Fressen und wirkte apathisch. Durch die homöopathische Therapie konnte die bestehenden Entzündungsprozesse im Zahnbereich ausgeheilt werden. Das Kaninchen begann wieder normal zu fressen und war schnell wieder lebensfroh wie zuvor.

Lahmheit: ein 1jähriges Kaninchen wurde mir wegen einer anhaltenden Lahmheit des rechten Vorderbeins vorgestellt. Das Kaninchen belastete im Sitzen den Vorderlauf nicht und in der Bewegung nur in sehr geringem Maße. Diese Lahmheit bestand bereits seit mehreren Monaten ohne Besserung.
Eine einzelne Gabe des passenden homöopathischen Mittels sorgte dafür, dass die Lahmheit nach zwei Tagen vollständig verschwand und nicht mehr zurückkehrte.

Hautprobleme: ein 6 Monate altes Meerschweinchen wurde mir aufgrund von kahlen Hautstellen im Bereich des Kopfes vorgestellt. Eine schulmedizinische Behandlung gegen Milben und Pilze war bereits durchgeführt worden, zeigte jedoch keinen Erfolg.
Unter der naturheilkundlichen Behandlung heilten die veränderten Hautstellen ab und das Fell wuchs rasch nach.