Ein paar Fallbeipiele aus meiner Praxis
Pferde: Fesselringbandverengung:
eine 15jährigen Stute lahmte aufgrund einer Entzündung im Bereich
des Fesselringbandes und der Sehnenscheide. Die aus der Entzündung
resultierende Verdickung und Verengung des Fesselringbandes sollte auf
Anraten des Tierarztes mit einer operativen Durchtrennung des Fesselringbandes
behandelt werden, da alle zuvor angewandten konservativen schulmedizinischen
Behandlungen keinen Erfolg gezeigt hatten. Schwellungen am Bauch:
am Bauch eines 11jährigen Wallachs entstanden ohne erkennbare
Ursache mehr als handtellergroße Schwellungen. Da diese Schwellungen
bis in den Bereich der Gurtlage reichten, war ein Reiten des Pferdes mit
Sattel nicht mehr möglich. Mehrere Therapieversuche von Seiten des
Tierarztes schlugen fehl. Hufrehe, Ataxie und
Stofwechselprobleme: eine 16jährige Stute wurde mir aufgrund
von wiederholten Hufreheschüben, ataktischen Bewegungen, Steifheit
in der Hintergliedmaßen und Problemen mit dem Stoffwechsel vorgestellt.
Nierenprobleme: ein
16jähriger Wallach litt unter Nierenproblemen mit einhergehendem
häufigem Urinieren, Wassereinlagerungen im Gewebe, mangelnder Leistungsfähigkeit
sowie Haut- und Hufproblemen. Knie- und Sprunggelenksentzündung:
ein 19jähriger Wallach würde mir wegen einer starken Entzündung
des Knie- und Sprunggelenks des rechten Hinterbeines vorgestellt. Bei
der Untersuchung fiel die sehr starke entzündliche Schwellung des
Knies auf, die bereits bindegewebig durchzogen war. Das Sprunggelenk zeigte
den Zustand eines älteren Entzündungsprozesses mit einer Knochenauftreibung
an der Außenseite. Das Pferd zeigt in allen Gangarten eine mittlere
Lahmheit.
Hunde: Thrombozytopenie mit Blutungen: ein 5jähriger Rüde wurde mir mit dem Vorbericht einer Lahmheit nach einem Zeckenbiss vorgestellt. Eine Borreliose und andere durch Zecken übertragbare Krankheiten konnten nicht nachgewiesen werden. Trotz schulmedizinischer Behandlung blieb die Lahmheit bestehen. Bei unserem ersten Termin zeigte sich der Hund in einem stark beeinträchtigten Allgemeinzustand, mit erhöhter Atemfrequenz und Schmerzen in allen Gelenken. Auf den Schleimhäuten waren Einblutungen zu sehen. Aufgrund dieses Befundes empfahl ich den Besitzern unverzüglich eine Tierklinik aufzusuchen, um die Ursache für die Einblutungen herauszufinden. Anhand des Blutbildes war ersichtlich, dass der Hund so gut wie keine Thrombozyten mehr hatte. Auch mit Hilfe von diversen schulmedizinischen Untersuchungen inklusive einer Knochenmarkbiopsie ließ sich keine Ursache dafür finden. Nachdem weder Antibiotika noch Kortison eine Verbesserung des Zustands herbeiführten wurde eine Chemotherapie durchgeführt. Die Prognose für den Hund war sehr schlecht, ein Überleben dieser Erkrankung fraglich. Durch die Chemotherapie verschlechterte sich der Allgemeinzustand weiter. Die eingeleitete naturheilkundliche Behandlung führte innerhalb eines halben Tages zu einer deutlichen Verbesserung des Allgemeinbefindens. Auch die Blutwerte verbesserten sich so weit, dass die Chemotherapie beendet werden konnte. Für die Tierärzte war dies eine sehr erstaunliche Besserung. Mit Hilfe einer von mir speziell für den Hund ausgearbeiteten Enzymtherapie konnte die Kortisondosis, die der Hund voraussichtlich sein Leben lang erhalten muss, drastisch reduziert werden, was für den Hund eine erhebliche Erleichterung darstellt, da er stark unter den Nebenwirkungen des Kortisons zu leiden hatte. Für mich ist dies ein sehr schönes Beispiel dafür wie sich Schulmedizin und Naturheilkunde ergänzen können. Ohne diese Ergänzung hätte der Hund wohl mit keiner Therapierichtung eine Chance gehabt zu überleben. Infekt: aufgrund
einer seit mehreren Stunden akut bestehender Apathie und starkem Hechelns
wurde ich zu einem 2 jährigen Rüden gerufen. Der Hund zeigte
sich in schlechtem Allgemeinzustand mit stark erhöhter Atemfrequenz
und verschärftem Atemgeräusch. Blutige Diarrhoe:
aufgrund von ungeklärter Ursache kam es bei einem 6jährigen
Rüden zu einer starken Diarrhoe mit Blutbeimengungen. Epilepsie: ein 3jähriger Rüde leidet an Epilepsie, die in immer kürzer werdenden Abständen zu Krampfanfällen führt. Das vom Tierarzt verschriebene Medikament vertrug er nur schlecht und es wurde daraufhin vom Besitzer nicht mehr gegeben. Mit Akupunktur und Homöopathie konnten die Abstände zwischen den Anfällen deutlich verlängert und die Schwere der Anfälle vermindert werden. Blasenprobleme: ein 13jähriger Rüder litt seit 2 Wochen unter einer Inkontinenz der Blase, die dazu führte, dass der Hund in der Wohnung immer wieder Urin verlor. Durch eine homöopathische Therapie konnte das Problem schnell aus der Welt geschafft werden. Papillome:
ein 2jähriger Rüde wurde mir aufgrund von Papillomen in der
Mauschleimhaut und im Lefzenbereich vorgestellt. Kurz zuvor waren die
Papillome chirurgisch entfernt worden, jedoch innerhalb sehr kurzer Zeit
in verstärkter Form zurückkgekehrt. Rücken- und Hüftprobleme:
ein 9jähriger Rüde litt unter Schmerzen im Bereich
des Hüftgelenkes und im gesamten Rückenbereich, was dazu führte,
dass der Hund Schwierigkeiten beim Aufstehen und Springen hatte und beim
Laufen eine Lahmheit zeigte.
Katzen: Abszess: Infolge
eines Bisses von einer anderen Katze entwickelte sich bei einer 11jährigen
Katze ein Abszess. Asthma und Verhaltensauffälligkeit:
eine 7jährige Katze wurde mir aufgrund eines seit Jahren
bestehenden Asthmas vorgestellt. Hinzu kam, dass sich die Katze seit der
Geburt der Tochter der Besitzerin fast ausschließlich im Nebenzimmer
aufhielt, sehr geräuschempfindlich war und am Familienleben nur noch
sehr eingeschränkt teilnahm. Katzenschnupfen:
ein 5jähriger Kater wurde mir mit einem akuten Katzenschnupfen vorgestellt.
Bei jedem Niesen kam es zu starker Absonderung von weiß-gelblichem
Sekret aus der Nase. Der Kater litt unter Appetitlosigkeit und verweigerte
das Trinken. Patellafixation: eine
9jährige Katze litt unter den Folgen einer beidseitigen Kniescheibenverhakung.
Bereits im Alter von zwei Jahren wurden der Katze operativ beide Hüftgelenkköpfe
entfernt aufgrund von Arthrose und damit einhergehenden starken Schmerzen.
Als die Katze mir vorgestellt wurde litt sie durch die Knieschiebenverhakung
an starken Schmerzen und lahmte in der Bewegung stark. Die meiste Zeit
lag die Katze und nahm selbst das Futter im Liegen zu sich. Die tierärztliche
Behandlung mit Anabolika, Schmerzmittel und Entzündungshemmer führte
zu keiner Besserung, so dass nun eine Operation bei der die Kniebänder
gestrafft werden sollten, bevorstand. Die naturheilkundliche Behandlung
stellte den letzten Versuch dar der Katze die Operation zu ersparen. Obstipation: eine 10 jährige Katze litt seit 10 Tagen unter einer hartnäckigen Verstopfung. Die schulmedizinische Behandlung führte zu keiner Verbesserung des Zustandes. Kot konnte die Katze nur dann absetzen, wenn sie einen Einlauf bekam. Durch das passende homöopathische Mittel konnte die Verdauung reguliert werden, so dass die Katze bereits nach wenigen Stunden wieder normal Kot absetzte.
Kleintiere: Schiefhals und Hinterhandslähmung:
Ein 4jähriges Meerschweinchen wurde mir aufgrund von zunehmenden
Koordinationsstörungen der Hinterhand und Problemen bei der Futteraufnahme
vorgestellt. Zahnprobleme: Ein 3jähriges Kaninchen wurde mir aufgrund von Zahnproblemen und damit einhergehenden Schwierigkeiten beim Fressen vorgestellt. Eine tierärztliche Zahnkorrektur war bereits durchgeführt worden. Das Kaninchen zeigte jedoch weiterhin Probleme beim Fressen und wirkte apathisch. Durch die homöopathische Therapie konnte die bestehenden Entzündungsprozesse im Zahnbereich ausgeheilt werden. Das Kaninchen begann wieder normal zu fressen und war schnell wieder lebensfroh wie zuvor. Lahmheit:
ein 1jähriges Kaninchen wurde mir wegen einer anhaltenden Lahmheit
des rechten Vorderbeins vorgestellt. Das Kaninchen belastete im Sitzen
den Vorderlauf nicht und in der Bewegung nur in sehr geringem Maße.
Diese Lahmheit bestand bereits seit mehreren Monaten ohne Besserung. Hautprobleme:
ein 6 Monate altes Meerschweinchen wurde mir aufgrund von kahlen Hautstellen
im Bereich des Kopfes vorgestellt. Eine schulmedizinische Behandlung gegen
Milben und Pilze war bereits durchgeführt worden, zeigte jedoch keinen
Erfolg.
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